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Stadt Borken
Haus Döring
Haus Döring, Döringweg 5, Stadtteil Marbeck in
Borken-Marbeck ist für die Geschichte der Burgen eine wichtige Anlage. Es
ist eine der wenigen erhaltenen mittelalterlichen "Motten", ein künstlich
aufgeworfener Burghügel, umgeben von Wassergräben. Seit 1922 ist das Haus
Döring im Privatbesitz. In historischen Quellen wird angenommen, dass die
Familie von Döring ein Zweig des Geschlechtes von Lembeck war.
Zu einer solchen Anlage gehört selbstverständlich auch eine Wassermühle. Der
rechteckige Backsteinbau mit Sandsteindetails stammt aus dem 17./18.
Jahrhundert. Das unterschlächtige Wasserrad wurde wieder gängig gemacht.
Die Mühle selbst ist seit längerer Zeit nicht mehr in Funktion. Ihre letzten
Dienste leistete sie nach dem Krieg, als das große Wasserrad einen Generator
für die Stromversorgung antrieb. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Heimathaus Weseke mit Apothekergarten und geologischem Garten

Um 200 Jahre in der Zeit zurückversetzt fühlt man sich,
wenn man das Heimathaus betritt. Das Fachwerk wurde von der Arbeitsgruppe
des Heimatvereins von einem Weseker Bauernhof in den Quellengrund umgesetzt,
wo es dann originalgetreu wieder aufgebaut und im Jahre 1978 eingeweiht
wurde. Alte Möbel, vielerlei Gerätschaften und ein wärmendes Herdfeuer
erwartet die Besucher.
(Öffnungszeiten sonntags von 10.00 bis 13.00 Uhr und nach Vereinbarung)
Im Mai 2005 wurde in Weseke am Heimathaus der Apothekergarten neu eröffnet.
Bärlauch, Brennnesseln und Beinwell ..., wie wirken diese Kräuter auf die
Gesundheit? Eine Führung mit einem Apotheker dauert ca. 1 ½ Stunden und
kostet pro Person 2,- €, mindestens 20,- € pro Führung.
Als Besonderheit in diesem Garten ist ein sogenannter Duft- und Tastgarten
für Blinde und Sehbehinderte angelegt worden. Es gibt Informationen in
Brailleschrift zu 30 angepflanzten Heilkräutern in deutscher und
niederländischer Sprache.
Ebenfalls direkt beim Heimathaus wurde ein geologischer Garten angelegt.
Fossilien aus allen Erdzeitaltern befinden sich in diesem Garten und in
zahlreichen Schaukästen.
Anziehungspunkt ist auch ein Backspieker und die Kneippsche
Wassertretanlage.
Anschließend ist im Heimathaus ein Kaffeetrinken oder ein sonstiger
gemütlicher Ausklang für bis zu 50 Personen möglich.
Hans-Sachs-Str. 16, Stadtteil Weseke, Tel. 02862/1323, oder 02862/2625
Heimathaus Marbeck
Heimathaus Marbeck mit Remise, Backhaus, Brunnen, Biotop,
Kapelle und Bauerngarten. Außenanlagen frei zugänglich, Führungen nach
Absprache.
Domizil der Tanzgruppe des Heimatvereins Marbeck e.V.
April bis September sonntags nachmittags Kaffee und Kuchen
Fünf mittelalterliche Stadttürme

Wehrtürme der ehemaligen Stadtbefestigung (Wände bis 2,20 m). Es handelt sich um den Diebesturm, Wedemhoveturm, Windmühlenturm, Kuhmturm und Holkensturm. Außenbesichtigung jederzeit möglich, Innenbesichtigung zum Teil nach Absprache.
Stadtbefestigung/Alter Stadtgraben
Bis heute lässt sich der alte Befestigungsplan oder die alte Stadtbefestigung in Borken nachvollziehen. Die Stadtbefestigung / Stadtmauerreste sowie fünf Stadttürme sind bis heute erhalten geblieben. Die mittelalterliche Befestigungsstruktur ist unverkennbar.
Ackerbürgerhaus Grave, Gemen
Vermutlich Ende des 16. Jh. oder zu Beginn des 17. Jh. erbaut, kam es im 19. und 20. Jh. zu allmählichen Umbauten. Kleine Wohn- und Wirtschaftshäuser dieses Typs bestimmten früher das Bild der Ortskerne im Westmünsterland. Die "modernen Wohnansprüche" haben jedoch diese Hausform weitgehend vernichtet. Der Heimatverein Gemen e.V. hat in diesem Gebäude sein Domizil.
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