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Stadt Dinslaken
Lohberg

Lohberg - Ein Stadtteil im Umbruch
Die alte Bergarbeitersiedlung ist im Laufe der Zeit zu einem eigenen
sehenswerten und vor allem geschichtsträchtigen Stadtteil herangewachsen.
Lohberg ist nicht nur wegen der deutsch-türkischen Kultur, sondern auch
wegen der internationalen Gastronomie eine Reise wert.Hauptanziehungspunkt
ist der Marktplatz (Johannesplatz) mit vielen umliegenden Geschäften. Jeden
Mittwoch und Samstag finden Sie hier auf dem Wochenmarkt neben deutschen vor
allem auch türkische Spezialitäten.
Zeche Lohberg
Von 1906 bis 1915 entstanden in der Zeche Lohberg die Übertageanlagen. Eine
strenge Nord-Süd-Ausrichtung ist typisch für die Gebäude der ersten
Entwicklungsphase. So, wie die Schachthalle heute als "seltenes Dokument"
für die Entwicklung der Stahlkonstruktion gilt, findet man in Lohberg
weitere Belege für "gestalterische Innovation" und Eleganz einer Zeche.
Siedlung Lohberg
Die Siedlung Lohberg wurde 1907 gegründet und halbkreisförmig zur Zeche hin
angelegt, wodurch ihr enger Bezug zur Zeche und zur Arbeit verdeutlicht
wird. Sie zeigt deutliche Spuren der englischen Gartenstadtbewegung mit
ihren wenigen Straßen und großen Gärten. Den besonderen Charme bekommt die
Siedlung durch ihre unterschiedlichen Hausformen, Giebel und
Eingangsbereiche.
Marienschule in Lohberg
Als besonders bedeutend für die Entwicklung der Arbeits- und
Produktionsverhältnisse sind die Johannesschule und Marienschule in Lohberg
anzusehen. 1921 wurde der Unterricht in der Marienschule an der
Lohbergstraße aufgenommen.
Ledigenheim in Lohberg
Mit dem Bau eines Ledigenheims in Lohberg wollte die Werksleitung 1913 der
Sorge entgegenwirken, dass durch das sehr verbreitete Schlaf- und
Kostgängerwesen Sitte und Moral in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.
Ab 1927 wurde im Ledigenheim auch die Werksfürsorge untergebracht.