Museen

Stadt Dinslaken

Museum Voswinckelshof

Einst ein ehemaliger Adelssitz, heute ein stadthistorisches Museum, das ist das Museum Voswinckelshof am Rande der Dinslakener Altstadt.
Seinen Namen verdankt das Museum seit dem 19. Jahrhundert dem Landrichter Johann Voswinckel, der seinen Hof über mehrere Generationen weitervererbte, bis er 1916 in den Besitz der "Gewerkschaft Deutscher Kaiser" geriet. Seit dem diente das Anwesen kurzzeitig als Kindererholungsheim und während des 2. Weltkrieges sogar als Lazarett. Seit 1955 hat der Voswinckelshof seine heutige Bestimmung als Museum und wurde 1998 umfangreich umgebaut und erweitert. Zentrales Thema der Dauerausstellung ist der Wandel Dinslakens von einer bäuerlichen Landgemeinde hin zu einer Montanstadt. Verschiedene Abteilungen geben dem Besucher einen Eindruck vom Leben und Arbeiten der Bevölkerung Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Neben den Themen Schule und Kinderspielzeug finden sich ebenso verschiedene Handwerke und bäuerliches Kulturgut.

Darüber hinaus bietet das Museum weitere ganzjährige Museumspädagogische Angebote. (Informationen zu den verschiedenen Führungen und Workshops gibt es an der Museumskasse.)

Das Mühlenmuseum

Das Dinslakener Mühlenmuseum findet seine Anfänge 1976 mit der Gründung eines Fördervereines zur Erhaltung der Turmwindmühle an der Sterkrader Straße. Diese sollte nicht nur restauriert, sondern auch für die Bevölkerung zugänglich gemacht werden. Seit 1979 gehört auch die Hiesfelder Wassermühle mit zum Aufgabenbereich des Fördervereines. Zur Wassermühle gehören zwei Gebäude, zum einen die ursprüngliche Wassermühle, zum anderen ein Backsteinbau, das ehemalige Wohnhaus des Müllers. Zwischen beiden Gebäuden befindet sich das große Wasserrad. Erbaut wurde die Wassermühle 1693. Seit 1955 befindet sich das Mühlenmuseum in den Räumlichkeiten der Wassermühle und zeigt mittlerweile 50 verschiedene Mühlenmodelle aus aller Welt.

Hinter dem Mühlenmuseum befindet sich der Mühlenhof. Highlight ist hier der alte Backofen, in dem noch heute zu besonderen Anlässen Brot nach traditioneller Herstellungsweise gebacken wird.

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