Stadt Hamminkeln

Turmwindmühle Nordbrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zurück

Windmühle Weßling

Ca. 10 km östlich des Ortskerns von Dingden steht die Turmwindmühle Nordbrock. Sie gilt als eine der schönsten Windmühlen weit und breit.
Um 1844 wurde sie nach dem Vorbild holländischer Mühlen mit einer drehbaren Haube erbaut. Sehr schön zu erkennen ist der rückseitige Mechanismus, mit dessen Hilfe die Mühlenhaube mit dem Flügelkreuz in den Wind gedreht werden musste.

Ab 1900 wurden die unteren Mahlgänge mit Dampf- bzw. Motorkraft betrieben.
Die Mühle war noch bis zum 2. Weltkrieg in Betrieb. Während des Krieges wurde die Mühle stark beschädigt. In den 50er Jahren wurde sie von dem Mühlenbauer Gerhard Hülsken aus Dingden repariert und vom Heimatverein Dingden von Staub und Schmutz befreit.

Heute dient sie als Museum einer voll funktionsfähigen Turmwindmühle.

Zur Zeit ist sie jedoch leider nicht von innen zu besichtigen, da eine dringend erforderliche Instandsetzung zur vorübergehenden Schließung zwingt.

Auskunft erteilt der Heimatverein Dingden, Herr Johannes Vehns, Tel. 02852-4316
Homepage: www.heimatverein-dingden.de, E-Mail: heimatverein-dingden@t-online.de

Turmwindmühle Nordbrock

Die Windmühle Weßling wurde 1840 von Bernhard Büscher erbaut und ist das Wahrzeichen des Stadtteils Hamminkeln. Ihr Flügelkreuz ist von weitem zu sehen.
Auffällig und gänzlich ungewöhnlich ist der "Knick" nach etwa drei Vierteln der Gesamthöhe. Die Form lässt das Mühlengebäude sehr schlank und elegant erscheinen.Im Jahre 1900 wurde eine Backstube angebaut.

1932 zerstörte eine Windhose die "Windrose". Eine Reparatur wurde nicht mehr vorgenommen. Stattdessen wurde auf elektrischen Antrieb umgestellt. Dennoch verbleiben die 4 Flügel als Symbol. Bis 1989 wurde der Mahlbetrieb aufrecht erhalten. Von 1989 bis 1995 wurde die Mühle als Getreidelager und zum Mischen verschiedener Produkte sowie als Handelsbetrieb genutzt.

Seit 1995 befindet sie sich in Privatbesitz und wurde zum reinen Wohnturm umgebaut.

Anschrift: An der Windmühle 20/Dohlenstraße, Stadtteil Hamminkeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Windmühle Weßling

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Roßmühle

 

 

 

 

Rossmühle

Bei der Rossmühle handelt es sich um eine 3-geschossige Turmwindmühle aus Backstein mit einem flachen Kegeldach. Erstaunlich ist die Dicke der Turmwand, die im unteren Bereich 2,60 m und im oberen Geschoss immer noch 1,40 m misst. Die unterschiedlichen Ziegelformen und Ziegelfarben sowie die Baufugen und Mauerrisse lassen auf zahlreiche bauliche Veränderungen schließen. Innen sind die alten Holzdecken noch vorhanden.

.Die fast zylindrische, nur minimal konische Bauform spricht für einen sehr alten Bau, denn erst ab Anfang des 18. Jahrhundert begann man, Windmühlen in konischer Form zu bauen. Im obersten Turmgeschoss ist die Zahl "1618" in Stein geritzt. Eine handschriftliche Notiz aus dem 19. Jahrhundert nennt sogar 1535 als Baujahr. Es ist daher nicht auszuschließen, dass im Mühlenrumpf Reste eines mittelalterlichen Wehrturms stecken.

Bis um das Jahr 1920 hatte die Mühle noch Flügel. Danach wurde sie mit Elektroantrieb bis 1981 betrieben.1987 wurde sie zu Wohnzwecken umgebaut. Anstelle des Mühlentunnels ist ein modernes Wohnhaus angebaut.

Durch das vermutlich sehr hohe Alter der Mühle und die besondere Bauform hat sie eine besondere Bedeutung unter den Windmühlen der Stadt.

Anschrift: Bislicher Straße, Stadtteil Hamminkeln